Hyundai Ioniq Elektro Premium – zurück nach Regensburg

Nachdem die 8 Stunden-Grenze erfolgreich geknackt wurde, muss ich natürlich wieder zurück nach Hause.

Wie auch am Wochenende zuvor geht es auch diesmal am Samstagabend los, nachdem der Ioniq im Carport meiner Eltern via Schuko den Akku vollgeschaufelt hat.

Die Strecke führt diesmal nur ein kurzes Stück über die B107 und dann weiter die B189 entlang nach Magdeburg. Der Rest der Strecke ist fast identisch mit der Hinfahrt und verläuft dieses Mal ohne größere Ausreißer – mit zwei Ausnahmen: Die Ladesäule in Magdeburg am Autohaus Voets lädt nur mit ca. 25 kW und kostet mich daher viel Zeit für relativ wenig Ladung. Ich breche daher bei 60% ab und fahre zur Autobahnraststätte Plötzetal West, an der es wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit (knapp 50kW) läuft.

Und Das zweite Problem habe ich an der Raststätte Frankenwald. Dort bricht der Ladevorgang ab, während ich in der Raststätte recht viel Zeit verbringe, weil es proppenvoll ist und daher alles ewig dauert. Kurz vor meiner Ankunft haben zwei Busse einen Haufen Touris abgekippt, die selbst ein Durchkommen zur Toilette zu einem regelrechten Abenteuer machen. Als ich endlich zum Auto zurück komme, ist es entgegen meiner Planung nicht rappelvoll geladen sondern mit 54% gerade erst gut bei der Hälfte. Dadurch verliere ich unterm Strich nochmal rund eine halbe Stunde Zeit.

Der Rest der Strecke ist wenig ereignisreich und verläuft absolut nach Plan. Ich versuche noch kurz, den letzten Stopp in Wernberg-Köblitz zu überspringen, um etwas Zeit zu sparen, breche den Versuch aber recht schnell ab, da mir das zu eng wird und ich kein Risiko eingehen möchte.

Am Ende erreiche ich Regensburg trotz der beiden massiven Verzögerungen, die mich in Summe bestimmt eine Dreiviertel Stunde gekostet haben, nach einer Fahrzeit von 8:10 h und beende meine Rückfahrt mit einem Ladetest am 60kW-Lader der REWAG in der Kirchmeierstraße. Hier erreicht der Ioniq tatsächlich fast die physikalisch maximal mögliche Ladegeschwindigkeit und hält diese bis der Akku bei 80% Ladestand angekommen ist.bildschirmfoto-2017-02-20-um-21-33-57

Erst dann regelt der Ioniq langsam runter, bis die letzten Prozente bis zum Maximum von 94% nur noch mit 20 kW durch die Leitung kriechen.

Auch die Fahrt verläuft unterm Strich äußerst entspannt und wird im goingelectric-Forum intensiv verfolgt (ich lasse wieder Glympse mitlaufen und melde mich bei jedem Zwischenstopp mit Updates).

Als kleines Gimmick gibt es zum Schluss noch ein Timelapse-Video vom größten Teil der Rückfahrt:

Die Außentemperaturen waren wieder einigermaßen frostig um den Gefrierpunkt. Der Verbrauch lag im Durchschnitt bei rund 18,5kWh/100km.

Nachlese: Inzwischen habe ich eine Ioniq Premium in Blazing Yellow bestellt und freue mich wie ein Schnitzel auf den Tag, an dem ich mein Auto in Landsberg beim Autohaus Sangl abholen kann. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die unkomplizierte Möglichkeit eine ausgedehnte Testfahrt durchführen zu können!

Noch etwas in eigener Sache: Falls jemand zufällig einen Volkswagen Up!, Baujahr 2014, 45Tkm, ASG, 75 PS, blau, cup-Ausstattung mit Schiebedach, Klimaanlage, Bordcomputer, Sitzheizung, 2 Sätze Reifen, etc. (Vollausstattung) kaufen will – bitte bei mir melden! Der kleine Benziner ist scheckheftgepflegt und nordkapperprobt.
Der Neupreis lag bei knapp 17T€ und ich würde gern 7750€ dafür haben.

Ansonsten geht das gute Stück in den nächsten Tagen zurück an den Händler. Der wird ihn vermutlich für 8500€ oder mehr anbieten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s