Gedanken zu Wikileaks

Nachdem nun heute wieder massenhaft Dokumente veröffentlich wurden, gibt es natürlich auch Kommentare und Bewertungen in so ziemlich allen Richtungen. Einen recht moderaten und in meinen Augen sehr vernünftigen Kommentar dazu, habe ich auf Facebook bei einer Freundin (kyrah) gelesen. Leider ist dieser nicht public und daher macht ein Link keinen Sinn.

Hier meine Sicht der Dinge:

Es ist verständlich, dass es eine Balance zwischen der Wahrung nationaler Interessen und der Notwendigkeit von Transparenz geben sollte. Allerdings ist in den letzten Jahren eher die Regel als die Ausnahme geworden so ziemlich alles unter dem Mantel dieser Sicherheit als „vertraulich“ zu verschließen. Es ist ein komplizierter Sachverhalt und ich möchte Wikileaks weder als absolut gut noch als absolut böse darstellen oder dargestellt sehen. Momentan erscheint es mir jedoch als eine wichtige Institution, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern. Dass sie dabei auch über das Ziel hinausschießen, ist sehr bedauerlich aber vermutlich nicht zu vermeiden.

Ich würde mir wünschen, dass wir in naher Zukunft eine Institution wie Wikileaks nicht mehr brauchen. Ich bin allerdings realistisch genug um zu wissen, dass dies aller Wahrscheinlichkeit nach eine Utopie bleiben wird.

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